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Sicher, Baumkontrollen gab es früher auch schon, aber durch die immer stärkeren und häufiger auftretenden Stürme ist es inzwischen unerlässlich geworden, Bäume in verstärktem Masse unter Beobachtung zu halten.
Hinzu kommen Krankheiten, leider auch durch den Klimawandel bedingt, die für sich alleine die Bäume zwar schädigen, aber durch sogenannte Komplexerkrankungen sogar zum Absterben bringen können, wenn mehrere Schadsymptome zusammen auftreten.
Auch durch Menschen verursachte abiotische Schäden führen oft dazu, dass aus einem für einen Laien erkennbaren „gesunden“ Baum, schnell eine potenzielle Gefahrenquelle wird, sofern man die Symptome nicht richtig deutet. So wirken sich zum Beispiel Verletzungen der Wurzeln bei Abgrabungen oder Kappungen oft erst viel später aus, wenn niemand mehr an die Kanalbauarbeiten von vor 10 Jahren denkt.
Durch fachgerechte Baumkontrollen lässt sich allerdings heutzutage der größte Teil der Baumschäden frühzeitig feststellen, bevor es zu einem Sach- oder gar Personenschaden kommt.
Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber jeden Baumeigentümer, sei es die öffentliche Hand oder Privatleute, in die Pflicht genommen, ihren Baumbestand einmal im Jahr dahingehend zu überprüfen/überprüfen zu lassen, ob von dem Baum/den Bäumen eine Gefährdung der Verkehrssicherheit ausgeht.
Rechtzeitig und regelmäßig durchgeführte Baumkontrollen dienen also nicht nur der Sicherheit, sondern können auch durch geeignete Schnitt- und Sicherungsmaßnahmen das Leben Ihres Baumes um viele Jahre verlängern.
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